Zuchtstätte seit 1992

Steckbrief 

1962  Matura (Typus A) an der Klosterschule Engelberg
1968             Tierärztliches Staatsexamen in Zürich
1968 - 1971  Assistenz und Doktorat am Tierspital Zürich
1971 - 1983  Grosstierpraxis in Grosswangen
1983 - 1984  Weiterbildung in Kleintiermedizin
1984 - 2001  Kleintierpraxis (HU-KA Praxis "Sarastro") in Sursee 
2001 - 2002  Fachlehrer/Leiter der Dienststelle Militärhunde in Bern                           seit     
2002   Rentner, Hausmann und Hundezüchter  

 

Erfahrungen

Da ich mit Hunden aufwuchs, entwickelte ich schon sehr früh eine spezielle Vorliebe für Tiere im Allgemeinen und für Hunde im Speziellen. So betrieb ich aktiv Hundesport mit mehreren Dobermann-hunden, war  Wesenrichter im Dobermannverein, präsidierte während zehn Jahren die Ortsgruppe Luzern des DVS, war Initiant, Mitbegründer und  erster  Präsident der Kynologischen Gesellschaft Surental sowie Mitbegründer  und Ehrenpräsident des Jack Russell Terrier Clubs der Schweiz, dem ich während insgesamt 15 Jahren als Präsident vorstand. Ich arbeitete mit in verschiedenen Kommissionen der SKG sowie im Tierschutzverein des Kantons Luzern, den ich kurze Zeit präsidierte.
Als Novum betrieb ich damals den ersten tierärztlichen telefonischen Beratungsdienst unter dem Namen HU-KA-Phon. Diese Beratertätigkeit schlug sich auch in vielen Artikeln in der Fachpresse nieder.
Während ich als praktizierender Tierarzt noch eifrig Hundesport betrieb, verlagerte sich mein Hobby immer mehr in Richtung Hundezucht. Einige Jahre waren es Dobermänner und im Dezember 1992 fiel dann der erste Jack Russell Wurf.    

Vision

Meine Vision von einer zwar kontrollierten, aber  weitgehend uneingeschränkten Zucht der Rasse wurde von der Aufspaltung der Hunde in zwei „Rassen“  (Parson-RT und Jack-RT) getrübt, weil ich befürchtete, dass die Vorbehalte, die damals gegen die Standardisierung der Rasse gemacht wurden, nicht unberechtigt waren. Bei Hunden, die nach einem festgeschriebenen Standard gezüchtet werden, hat nämlich das Äussere Priorität (Schönheit vor Wesen!). Die gerade bei den Russell Terriern anfänglich so  erfrischend urtümliche Wesensart läuft damit Gefahr, verloren zu gehen. Rigorose Zuchtbestimmungen schränken nicht nur die züchterische Freiheit, sondern  auch die Zuchtbasis stark ein und sind einer gesunden Zucht  nicht förderlich. Dies und die aktuelle Nachfrage lässt befürchten, dass sowohl der  PARSON-RT als auch der JACK-RT schon bald zu den "überzüchteten Rassen" gehören!

Deshalb habe ich mich nach 40 Jahren dazu entschlossen, die büro-kratischen Zuchtverbände zu verlassen und "Sanspapiers" zu züchten. Ich bemühe mich aber weiterhin, umweltverträgliche, kinderfreundliche und gesunde Hunde zu züchten, die den Besitzern mehr Freude, als  Probleme machen. Als Züchter kann ich durch sorgfältige Auswahl der   Zuchttiere, der künftigen Eigentümer sowie durch eine optimale Aufzucht  bloss die Grundlagen dazu legen. Ob sie später zum Tragen kommen,  liegt schlussendlich  in der Verantwortung ihrer Halter.

Austrittsschreiben aus dem RTC-CH

Austrittsschreiben aus der SKG